3. Das Kloster Tvis

Am 24. März 1163 saß Buris Henriksen auf seinem Hof in Gesellschaft vornehmer Gäste, zu denen neben dem dänischen König, Valdemar I., zwei Bischöfe, drei Zisterzienseräbte und mehrere Häuptlinge gehörten. Sie hatten sich hier versammelt, um die Gründung eines Zisterzienserklosters durch Buris Henriksen in Tvis zu bezeugen und zu besiegeln. Die Zisterzienserklöster waren ein umfassendes und zusammengeschweißtes Netzwerk von über ganz Europa verstreuten Klöstern. Nun wurde auch Tvis ein Teil dieser Gemeinschaft. Das Kloster erhielt den Namen ”Tuta Vallis”, was ”sicheres Tal” bedeutet. Das Kloster Tvis befand sich unweit der Stelle, wo das Flüsschen Tvis å in den Storå mündet.